Bahnverladung in Mallnitz - der 3. Tag der Reise
Der Morgen des dritten Tages unseres Abenteuers begann bereits mit blauem Himmel und Wolken, die sich aufzulösen schienen. Das ließ für das nächste Erlebnis hoffen - der Auffahrt von Obervellach nach Mallnitz. Dort sollten die Traktoren auf die Bahn verladen werden, um durch die Berge in das Gasteinertal zu gelangen. Aber der Reihe nach.
Der Wirt unserer Unterkunft hatte wirklich ein Herz für Traktoristen - hier kommen wir gerne wieder. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es in aller Frühe wieder an die Traktoren. Bis zum nächsten Highlight war es zunächst nicht so weit. Bei herrlichen Wetteraussichten ging es in Serpentinen bergauf zur Bahnverladestation in Mallnitz.
Die Wolken gaben beeindruckende Aussichten auf die Berge frei...wie wäre es nur auf dem Glockner bei dieser Sicht gewesen ? In Mallnitz angekommen, hatte wir noch ein Stündchen Zeit, um den ersten Zug nehmen zu können. So war gewährleistet, daß alle Traktoristen in einem Zug mitfahren konnten.

Nach bummelig 15 Minuten Fahrt durch die Berge wurden wir besonders herzlich im Gasteinertal empfangen. Irgendwer schien zu wissen, wer da mit dem Zug ankommt. Am Bahnhof gab es natürlich auch ein Aufsehen, als ein Traktor nach dem anderen vom Zug fuhr - Momente des Geniessens!
Hier sehen wir Michi mit seinem Steyr 288, Ernst mit seinem T80a und Hannes mit der Breitreifenausführung eines T80. Weiter ging es an Bad Gastein vorbei bergab nach Bad Hofgastein. Hier wurden wir bereits an der Ortseingangstafel von Traktorfreunden empfangen, die bereits auf unsere Ankunft warteten und für uns eine besondere Frühstückspause bereiteten. Es handelte sich um Mitglieder des Oldie Traktorenclubs Gastein, die uns so herzlich und zünftig mit Musik begrüßten.

Weiter ging es vorbei an der Burg Hohenwerfen und durch viele Orte in Richtung St. Koloman.
Wenngleich ich glaubte, daß wir langsam wieder in die Niederungen kamen, wurde ich eines Besseren belehrt. In Serpentinen ging es mit 15%-iger Steigung rauf nach St. Koloman, unserem Tagesziel. Hier bot sich von unserer Unterkunft ein einmaliger Blick in die Bergwelt. Nach einer kurzen Erfrischung unter der Dusche ging es dann zum geselligen Teil über und wir beiden Norlichter wurden mit Hausmusik aus der Quetschkommode den ganzen Abend unterhalten. Eine mords Gaudi! Totmüde fielen wir dann auch in`s Bett, denn am Folgetag mußten wir natürlich wieder früh raus, um die Heimfahrt anzutreten.
4. und letzter Tag - Heimfahrt